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WinRadio WR-G33 WSM Testbericht

Posted in Praxis, Technik, Testberichte with tags , , , , on 23. Dezember 2009 by klanggestaltung

Mein neuer Scanner WinRadio WR-G33 WSM hat seine ersten Einsätze hinter sich, Zeit für eine kurze Zusammenfassung:

– Kauf: Sämtliche Händler haben das Gerät nicht auf Lager, Lieferzeit 6-8 Wochen, da der Hersteller in Australien sitzt. Da die Hardware auch mit der Wireless Workbench von Shure läuft: Der Shure-Vertrieb Deutschland war ein Treffer, ein Anruf und in nicht mal 24 Stunden war das Gerät hier. Danke nach Heilbronn. 🙂

– Installation: streßfrei, Hardware per USB an den Rechner, Netzteil und Antenne verbinden, Installationsroutine starten, Programm starten. Das Ganze ohne Neustart und auf Windows 7.

– Freiburg, No Angels. Hier sind 10 Funkmikrofone und 4 In-Ear-Strecken von Seiten des Konzerthauses eingerichtet. Der Frequenzplan ist mustergültig stabil, der minimaler Abstand für Kanäle und die relevanten Intermodulationen beträgt 300kHz. Beim Soundcheck konnte ich keine Auffälligkeiten feststellen, kurz vor dem Auftritt entdecke ich 3 weitere Sender auf merkwürdigen Frequenzen. Das können ja nur ENG (Fernseh) -Teams sein. Schnell die Frequenzen in meinen Lieblings-Frequenzchecker von Alexander Lepges eingegeben und gecheckt, sie passen perfekt in den (sehr robusten) Frequenzplan. Super, Alles gut, die Show läuft dann auch erwartungsgemäß streßfrei.

– Berlin, No Angels. 5 Drahtlosmikrofone vom rbb, es werden Ground Plane Antennen und lizensierte Frequenzen benutzt. Dazu 4 In-Ear-Strecken. Leider mit Stummelantenne am Rack. Ich beschließe kurzfristig, meine Scan-Antenne als Sendeantenne zu benutzen, um an einen geeigneteren Ort zu kommen. Sie sitzt dann auf ihrem Magnetfuß am Monitorpult mit Sichtverbindung zu allen 4 Empfängern. Die Stummelantenne kommt an den Scanner und es kann losgehen. Inzwischen hat mir der WinRadio Service verraten, wie ich Marker setzen kann (Rechtsclick, darauf hätte man auch selber kommen können. Oder Anleitung lesen). Auf jeden Fall Danke für die schnelle Antwort, am Ende sogar auf Deutsch. Erwartungsgemäß brennt bei den Mikrofonen nichts an, man kann im tiefer gelegenen TV-Kanal noch schön einen entfernten DVB-T-Sender sehen.

– Hamburg, Dellé: Ich scanne routinemäßig mit, der Monitormischer der Band hat den Frequenzplan im Griff und den Sennheiser Wireless Systems Manager mitlaufen. Das Foto der unterernährten Sängerin beim Programmstart (ja, es war nicht die aktuellste Version der Software) ist mir nach wie vor ein Rätsel. Für die Vorband darf ich deren (Fest-)Frequenzen nutzen, mit der Vorgabe, daß die Sender nach dem Gig abgeschaltet werden (eigentlich logisch aber manchmal wird es „vergessen“. Eine klassische Fehlerquelle bei vielen Funkstrecken.). Das konnte ich durch den Scan auch sicherstellen.

Unter dem Strich ist der WR-G33 WSM ein nützliches Werkzeug wenn man professionell Drahtlossysteme einsetzt. Besonders der große  Scan-Bereich, die Speicherbarkeit von Umgebungen (mit Farbcodierung von Markern) und die Möglichkeit während der Show zu scannen (kein Verlust eines Empfängers) sind gute Erweiterungen der Hersteller-Softwares (Bis jetzt habe ich mit der Sennheiser und Audio-Technica-Software gescannt, je nach eingesetzten Drahtlossystemen).

Test Wisycom Funkmikrofone, Teil 2

Posted in Funkmikrofon, Funkmikrofone, Praxis, Technik, Testberichte with tags , , on 31. Juli 2009 by klanggestaltung

Hier die ersten Eindrücke vom Praxistest:

– die Shoeps-Kapseln sind sehr klar, bringen gute Stimmen sehr gut zur Geltung, verzeihen aber auch nichts.

– die Bedienung des Handsenders ist sehr gut, ich habe noch ein neues Feature entdeckt: Lock. Damit kann man den Sender anschalten und den Hardware-Schalter deaktivieren. Das hat den großen Vorteil, daß ein Künstler den Sender nicht versehentlich ausschalten kann.

Unter dem Strich sind das Funkstrecken, mit denen man die Veränderungen in der Frequenzzuteilung sehr gut meistern kann. Die große Schaltbandbreite und Kompatibilität (die Sender können auch andere Kapseln aufnehmen, die Empfänger können Kompandersysteme anderer Hersteller emulieren, also z.B. auch Sennheiser-Sender empfangen)

Ela Rocks

Posted in Bands, Praxis, Testberichte with tags , , , , , , , , , , , , , , on 26. Juni 2009 by klanggestaltung

neulich rief mich Karin an, die ich aus alten „Zed Yago“-Zeiten kenne, Ela und ihre Band brauchen einen FOH-Mischer. Spontan trafen wir uns gestern im Probenraum. Dabei stellte sich heraus, daß Sharky und Jörg auch mit dabei sind. Also ZY-Exen-Treffen *g*.

Und wo kann eine Hamburger Rockband besser proben als im (Headbangers) Ballroom? Also traf ich auf Otti:

Otti im Ballroom Hamburg

Otti im Ballroom Hamburg

Im Probenraum traf ich auf eine – ja nun – suboptimale PA- und Monitorsituation, was uns dazu bringt, heute ein Paar QSC HPR 122i auszuprobieren.

Nun der Bericht, nach dem Test:

1. die QSC in den Keller, die alten Wedges umgedreht für die Jungs. Der Schlagzeuger hat quasi Sidefills.

Soweit so gut, neu eingepfiffen, auf Ela gewartet und angecheckt.

Jawohl, so geht es, Ela kann trotz Rock-Lautstärke in einem kleinen Raum unter 100% Stimme geben und hört sich klar und deutlich.

Da die HPR nicht kurzfristig verfügbar war sind es jetzt 2 QSC K-12 geworden. Die Unterschiede werde ich bei Gelegenheit mal ergründen, den Preisunterschied verstehe ich auf Anhieb nicht wirklich, HPR: 1184 incl MwSt., K-12: 950 incl MwSt. Erstmal egal, „Geld gespart“…
Nachtrag: Klar eigentlich, Die K-Serie hat ein Plastikgehäuse und Class-D-Ampmodule, das erklärt jetzt den Preisunterschied.

Hier noch ein Video von „Running out of Time“ mit J.R. Blackmore (dem Sohn von Richie…). Oder von Youtube: