Archiv für Praxis

Wisycom Test Teil 1

Posted in Funkmikrofon, Funkmikrofone, Praxis, Testberichte, Tontechnik with tags , , , , on 29. Juli 2009 by klanggestaltung

Der erste Teil des Wisycom-Tests ist gelaufen, System-Setup, Bedienung der Sender und des Empfängers, Einsprechen der Sender mit Gain- und LoCut-Anpassung.

Das Equipment:

Handsender MTH300 mit Shoeps Wechselkapseln (wir testen erst einmal die Nieren-Variante)

Taschensender MTP 30 mit Audio Technica Earset-Mikrofon

Doppelempfänger MRK 950 (da die Netzwerk-Option bei unserem Testgerät nicht verbaut ist lasse ich die Software außen vor, ein USB-Extender ist nicht an Bord und in hätte auch Bedenken, ob die bestehende ACE-Verbindung den Zusatz-Traffic verkraften würde)

Beim Setup fällt auf, daß Wisycom aus dem Intercom bzw. Broadcast-Bereich kommt. Die Sender sind recht leicht und hochwertig verarbeitet. Einstellungen werden über 4 Taster und ein Drehrad/Taster vorgenommen, ein OLED-Display zeigt Einstellungen und Geräte-Zustand an.

Die Sender-Features sind recht vielfältig:

– Gain in 2db-Schritten mit hochauflösender Pegelanzeige
– HF-Sendeleistung Low (10mW) und High (50mW) wählbar
– Low Cut bis 170Hz regelbar (praktisch, daß man sich die Bandbreite nicht mit Low-End verschenkt, welches man am Pult sowieso wegfiltern würde) Der Low Cut scheint recht zahm zu sein, ich schätze 12dB/Oktave
– alle Einstellungen können auch bei ausgeschaltetem HF-Teil vorgenommen werden, d.h. ein Spare-Sender ist bei laufender Show kein HF-Risiko

Der Empfänger ist ähnlich einfach über 3 Tasten und 1 Drehrad pro Kanal zu bedienen. Die Tasten gefallen mir auf Anhieb nicht so ganz, zu wenig Druckpunkt für meinen Geschmack. Wahrscheinlich bevorzuge ich sowieso die Software für umfangreiche Einstellungen. Alle üblichen Einstellungsmöglichkeiten sind vorhanden, der Squelch ist ziemlich fein regelbar. Es gibt eine Vorhörmöglichkeit am Gerät.
Hardwareseitig sind viele Optionen möglich, z.B. pro Kanal ein zweiter Ausgang, der am Sender per Tastendruck („Push to Talk“) aktiviert werden kann, für Moderatoren eine praktische Angelegenheit um z.B. auf einen Intercom-Kreis zu sprechen oder einfach nur als Räuspertaste.
Alle Ausgänge sind im Pegel schaltbar und haben eine Ground-Lift-Möglichkeit.

Beim ersten Ansprechen gefällt die Schoeps-Kapsel, morgen folgt ein Test mit Gesang.

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Ela rockt Mössingen 2

Posted in Bands, Praxis, Tontechnik, Uncategorized, Veranstaltungen with tags , , , , , , , on 7. Juli 2009 by klanggestaltung

Hier der versprochene Konzertbericht:

Wir kamen nach der Chill-Out-Phase gegen 18:00 Uhr am Festivalgelände an.

Zuerst wurde die Backstage besichtigt und man traf bekannte und unbekannte Kollegen und Musiker.
Während BadCo(mpany) spielten bereiteten wir uns langsam darauf vor, unsere Backline anständig auf die Bühne zu bekommen. Das Schlagzeug soll auf dem Rollriser aufgebaut werden, der gerade in Betrieb ist. Macht ja Sinn.

MössingenBackstageWalk

Mössingen, Blick von der Backstage auf die Bühne

MössingenPAHang

Mössingen, PA, eine Seite Topteile (Mica)

Also wurde der Change-Over zu U.F.O. dazu genutzt, schon mal die Backline auf die Bühne zu bekommen.

Danach wandere ich langsam zum FOH, wo ein Kollege seinen Job macht und höre und sehe mir U.F.O. an. Ja, das kann man sich anhören. Es ist mir nur einen Touch zu „englisch“ gemischt. Geschackssache sicherlich.

Ich baue mein kleines Meßsystem auf, nur den „Faulheitsanalyzer“, weil es nachher ja schnell gehen muß. Einen Soundcheck wird es nicht geben.

Changeover ELA. Jetzt wird es fast einen Touch hektisch. Werden alle Kanäle anständig auf den vorgesehenen Kanälen auflaufen? Für uns ist das heute doppelt wichtig, da eine Videocrew dabei ist und auch den Ton mitschneidet. Als guter Babysitter kümmert sich Nachtigal@work natürlich auch ungefragt darum, daß die Recording-Peitsche bei Änderungen umgesteckt wird und die Pegel auf dem Harddiskrecorder stimmen. So soll es sein, ich kann mich auf den Mix konzentrieren. Nach dem Linecheck kommt ELA auf die Bühne:

MössingenELA

ELA rockt Mössingen

Was soll ich sagen, Rock&Roll! Für diesen Job sind meine Haare wieder zu kurz… Mischen geht aber trotzdem.
Ela gibt alles (es ist quasi ein Heimspiel für sie), die Band gibt alles, Sharki rennt vor seinem Basssolo fast gegen seinen Amp, weil er im Nebel nichts mehr gesehen hat. (Gedankennotiz: zukünftig Neon-Gaffa einpacken und Ampkanten markieren)

Bei ELAs Zugabe scharren Slade (bzw. deren Crew) schon mit den Hufen.

Slade. Schön, die alten Songs mal wieder zu hören. Mich zieht es jedoch zunächst zum Backline-Bus, mein Toolcase abgeben und dann ins Catering. Dort treffe ich zwischendurch auf einen netten Musiker, der mich begrüßt. Und auf eine entspannte Band, Ela und Entourage beim Bier. Der Musiker war der Gitarrist von Saga. Ein höflicher Mensch. Und Gitarre spielen kann er auch. Was für ein netter Soundtrack zum Abend-Ausklang. Gitarrensoli, die in Keyboardflächen übergehen und dann als Hall-Flirr-Fahne langsam untergehen. Hach.

Im Hotel gab es dann Vodka für mich. 🙂

Ela Rocks Mössingen

Posted in Bands, Praxis, Tontechnik, Veranstaltungen with tags , , , , , , on 4. Juli 2009 by klanggestaltung

3.7.2009, Ela rockt Mössingen: Anreise, Hamburg Freihafen -> Reutlingen

Mit C_Shark und Jörg wollen wir heute enstpannt nach Mössigen fahren. Die Reise beginnt im Freihafen mit einem Vanille-Eis-Cappucino und geht dann direkt nach der Köhlbrandbrücke in eine entspannte Zollkontrolle über.

Die Köhlbrandbrücke ist ja auch nichts für schwache Nerven, der Kaptain der „Rotterdamm“ hat den Tidenhub nicht beachtet und ist direkt reingesemmelt. Diesen Moment hätte ich nicht gerne dort oben im Auto verbracht aber so, nach der Reperatur war es ganz angenehm und eine schöne Aussicht über den Hamburger Hafen.

In Bayern bei Wasserlosen habe ich das heftigste Gewitter mit Starkregen meines Lebens erlebt, Autos standen auf der Autobahn am Standstreifen, unter Brücken und auf Rastplätzen. Wir haben ein Plätzchen unter dem Dach der LKW-Zapfsäulen erwischt. Als plötzlich das Licht an der Tankstelle flackerte und die Rechner dort ausgingen wurde uns noch mal ganz anders zumute.

Hier die Wetterwarnung:

3.07.09

Wetterwarnungen für Bayern

Amtliche WARNUNG vor GEWITTER mit STURMBÖEN, STARKREGEN und HAGEL

für Landkreis und Stadt Schweinfurt

gültig von: Freitag, 03.07.2009 18:50 Uhr

bis: Freitag, 03.07.2009 22:00 Uhr

ausgegeben vom Deutschen Wetterdienst

am: Freitag, 03.07.2009 18:50 Uhr

Einzelne Gewitter, dabei stellenweise Starkregen bis 25 lqm in kurzer Zeit, kleinkörniger Hagel und lokale Windböen bis 60 km/h aus Südwest.

ACHTUNG Hinweis auf mögliche Gefahren:

Örtlich gibt es Blitzschlag. Bei Blitzschlag besteht Lebensgefahr Es können einzelne Äste herabstürzen. Achten Sie auf herabfallende Gegenstände. Während des Platzregens sind kurzzeitig Verkehrsbehinderungen möglich.

DWD RZ München

Zum Vergleich: in Schleswig-Holstein wurde vor Hitze gewarnt.

4.7.2009: Besichtigung Festivalgelände:

12x Mica pro Seite + HP700 -> da geht was heute abend…

Ein digitaler Bekannter wird lebendig: Markus Nachtigal ist für den FOH zuständig, also heute abend mein „Babysitter“.

Im Hotel gab es noch eine putzige Begegnung mit einer Cherry Coke. Und das wo ich neulich noch mit Andrea darüber sprach, welche gefloppten Sorten Coca Cola sich so angesammelt haben und ob es die eigentlich noch gibt.
Also weiß ich jetzt: es gibt noch bzw. wieder Cherry Cola und ich weiß auch wieder, warum es ein Flop war, für mich persönlich jedenfalls.

17:00 ist Lobby Call, dann fahren wir auf das Festivalgelände.

Konzertbericht folgt…

Fishman Aura

Posted in Bands, klanggestaltung, Praxis, Technik, Testberichte, Tontechnik, Veranstaltungen with tags , , , , , , on 30. Juni 2009 by klanggestaltung

Geräte, die Tontechnikern das Leben leichter machen:

Diesmal der Fishman Aura, ein Gitarren-Modeller.

Die „Hooters“ in der Fabrik, auf der Kanalliste standen „Aura SR“ und „Aura SL“ (stage left = auf der Bühne links, von der Bühne aus gesehen, von vorne also rechts).
Da wurde ich gleich hellhörig und fragte nach, was das wohl für ein Gerät ist. Turk (der Monitormischer der Gruppe, übrigens ein kompetenter und netter Zeitgenosse) erklärte mir, daß das  Geräte für akustische Instrumente sind, was genau sie machen war erstmal unklar, das Wichtigste: es ist ein symmetrischer XLR-Ausgang dran. Das klingt ja schon mal gut, ich denke mir: „eine Edel-DI-Box“.

Tatsächlich wird das Line-Signal zu einem Mikrofon-Signal modelliert, am Ende soll es so klingen als würde das Instrument über ein Mikrofon im Studio abgenommen, was auf der Bühne in den meisten Fällen nicht möglich ist.

Der Anschluß der Auren gestaltete sich dann auch erwartungsgemäß unspektakulär einfach, was hinten rauskam konnte fast 1:1 auf PA und Monitor gegeben werden, so wie es sein soll.

Es gibt inzwischen viele Geräte in dieser Richtung, ich freue mich darauf, daß meine Arbeit zumindestens in diesem Punkt (Abnahme von akustischen Instrumenten mit Pickup) ein wenig erleichtert wird.

Die Englische Sprache und ungewollte Komik

Posted in Komik, Praxis, unfreiwillige Komik with tags , , , , on 26. Juni 2009 by klanggestaltung

Als Nicht-Muttersprachler rutschen einem manchmal ungewollt komische Ausdrücke raus, hier meine Favoriten:

– Ein Franzose benötigt einen Stromadapter für seinen französischen Schuko-Anschluß, ich wollte den Stecker mal sehen und sage „Can you show me your plug?“.

– Der Co-DJ von Grandmaster Flash möchte Plattenspieler. Eigentlich logisch. Ich bereite Steinplatten und Squashbälle vor, weil ich Streß vermeiden möchte. Die Steinplatten liegen, die Quashbälle noch nicht ganz dort wo ich sie haben möchte. Der DJ will schon die Plattenspieler hinstellen. Also sage ich, um ihn davon abzuhalten. „Wait a second, I have to adjust my balls“.

Ela Rocks

Posted in Bands, Praxis, Testberichte with tags , , , , , , , , , , , , , , on 26. Juni 2009 by klanggestaltung

neulich rief mich Karin an, die ich aus alten „Zed Yago“-Zeiten kenne, Ela und ihre Band brauchen einen FOH-Mischer. Spontan trafen wir uns gestern im Probenraum. Dabei stellte sich heraus, daß Sharky und Jörg auch mit dabei sind. Also ZY-Exen-Treffen *g*.

Und wo kann eine Hamburger Rockband besser proben als im (Headbangers) Ballroom? Also traf ich auf Otti:

Otti im Ballroom Hamburg

Otti im Ballroom Hamburg

Im Probenraum traf ich auf eine – ja nun – suboptimale PA- und Monitorsituation, was uns dazu bringt, heute ein Paar QSC HPR 122i auszuprobieren.

Nun der Bericht, nach dem Test:

1. die QSC in den Keller, die alten Wedges umgedreht für die Jungs. Der Schlagzeuger hat quasi Sidefills.

Soweit so gut, neu eingepfiffen, auf Ela gewartet und angecheckt.

Jawohl, so geht es, Ela kann trotz Rock-Lautstärke in einem kleinen Raum unter 100% Stimme geben und hört sich klar und deutlich.

Da die HPR nicht kurzfristig verfügbar war sind es jetzt 2 QSC K-12 geworden. Die Unterschiede werde ich bei Gelegenheit mal ergründen, den Preisunterschied verstehe ich auf Anhieb nicht wirklich, HPR: 1184 incl MwSt., K-12: 950 incl MwSt. Erstmal egal, „Geld gespart“…
Nachtrag: Klar eigentlich, Die K-Serie hat ein Plastikgehäuse und Class-D-Ampmodule, das erklärt jetzt den Preisunterschied.

Hier noch ein Video von „Running out of Time“ mit J.R. Blackmore (dem Sohn von Richie…). Oder von Youtube:

Allen&Heath iLive(T) Testbericht

Posted in Praxis, Technik, Testberichte with tags , , , , , , on 25. Juni 2009 by klanggestaltung

Nach längerem Suchen nach einem neuen Digitalpult, welches kleine Konferenz- und Musikmisch Jobs erledigen kann bin ich 2008 über das iLive-System von Allen&Heath gestolpert. Da sich eine Kaufentscheidung meines Auftraggebers etwas verzögerte kam er in den Genuß eines unerwarteten Rabatts in Form der T-Serie.

Also wurde ein Demo-Gerät geordert (IDR 10 mit diversen analogen und digitalen In- und Output-Karten + iLive 80 Surface, also das modulare System) und ich durfte es testen.

Hauptsächlich ging es um Sprachbeschallung (Haupt-PA, Nearfills an der Bühne, Nearfills am Kopfende des Laufstegs, Delays, Ausspielungen für Webcast und Kamera) und die Verstärkung eines Stutzflügels.

Für die Sprache benutzen wir hauptsächlich Sennheiser HS2, den Flügel habe ich mit 2x Audio Technica ATM450 abgenommen.

Meine ersten Eindrücke am iLive: intuitiv, schnell, angenehm. Es ging natürlich schon beim Verlegen des „Multicores“ los. 2x CAT5e legen ist eine willkommene Abwechslung zu einem analogen Multicore.

Dann stellte ich fest: Am Surface (Bedieneinheit) fehlen mir Ausgänge, also Pult heruntergefahren, eine Ausgangs-Steckkarte aus dem MixRack entnommen, in das Surface gesteckt. Das Modulsystem der (großen) iLive ist nach dieser Erfahrung robust und einfach. Nach Hochfahren des Systems musste ich nur noch die Ausgänge zuweisen und schon ging es weiter.

In der Bedienung hatte ich mehrmals die Situation: Ich denke „jetzt möchte ich … machen, wie schön wäre es jetzt, wenn ich einfach … drücken würde und genau das passiert.“ Ich drücke mal dort wo ich denke und genau das passiert. Toll. Ebenso die Sicherung, daß man die 48V-Taste länger drücken muß um die Phantomspeisung an- oder auszuschalten.

Natürlich kam ich auch an Grenzen und zwar beim Kanal-EQ. Die 4-Band-Parametrik überlappt zwar aber es ist nicht möglich, 4 Notchfilter nah beieinander zu setzen.
Also nehme ich eine Gruppe zu Hilfe, um 4 weitere Bänder Parametrik-EQ und den Graphik-EQ zu bekommen. Moment, ich benutze Aux-Wege für die Near-Fills und die Monitore. Was nun?  Kein Problem, iLive ist weiterhin mein Freund, natürlich kann ich eine Gruppe, wie einen Kanal auch, auf meine Aux-Wege schicken. Toll.

Dann kann ich mir ja mal ein Headset aufsetzen, meinen Laptop und ein 15m-LAN-Kabel schnappen und auf der Bühne Koppelfrequenzen ziehen. Das macht ja Eindruck in der Halle 😉 Angenehm, daß es so unkompliziert ist, 2 Rechner gleichzeitig mit dem System zu verbinden (Am FOH stand ein Desktop mit großem Bildschirm für den Überblick und schnelles Patchen).

Der Flügel kommt. Es bleibt wenig Zeit für einen Soundcheck, also schnell die Mikrofone angebracht, mit Klemmen, damit es besser aussieht und der Flügel mobil bleibt. Ans Pult, Kanäle aufgezogen, viel musste nicht getan werden, der Flügel wird klingen.

Nach dem Job wurde überlegt, was denn jetzt gekauft wird, iLive war klar, am Ende wurde es das kleinste Paket der T-Serie, was die meisten Anforderungen meines Auftraggebers erfüllt und in Preis/Leistung einfach nicht zu schlagen ist.
Eventuelle Erweiterungen im Ein- und Ausgangsbereich am FOH können der Ethersound erfüllt werden, wenn die 6 analogen und 2 digitalen Ausgangskanäle am Surface nicht reichen sollten.

Inzwischen habe ich einige Jobs auf dem 80T machen können, beim letzten konnte ich sogar die Hallprogramme testen, die für meinen Geschmack sehr gelungen sind.

Inzwischen läuft die Kommunikation zwischen MixRack und Surface über ein FiberFox-System, zusammen mit DVI in eine Richtung sind alle 4 Fasern Multimode belegt. Gewandelt wird über Allied Telesyn-Converter.

Das Handling gefällt mir immer noch gut und ich freue mich darauf, mit der Zeit öfter an iLive-Konsolen arbeiten zu können.

Nachtrag Juli 2009:
Inzwischen habe ich einige Jobs mit der 80T machen können, hauptsächlich Sprachbeschallungen. Hier spielt der EQ seine Stärken eher nicht aus, mir fehlen noch Notch-Filter in ausreichender Anzahl. Das Routing über Gruppen hilft für den Moment. Am liebsten würde ich den Gruppen-Graphic-EQ gegen eine 8-Band-Parametrik eintauschen. Vielleicht gibt es auch bald einen PEQ für das Effekt-Rack, welches im Moment relativ brach liegt.
Eine Beschallung mit Musik (Improvisations-Theater mit Gesang und E-Piano) brachte für mich die Vorzüge des Pultes zum Vorschein, ein Gruppenmitglied fragte: „Oh, ein Digitalpult. Bist Du auch schnell damit?“ Ich konnte ruhigen Gewissens mit „Ja“ antworten und endlich den 482 Hall ausprobieren. Nett. Auch die Histogramm-Funktion in den Dynamics und die schnelle Beschriftung von Kanälen hat mir hier sehr geholfen.
Weiterhin warten wir auf die angekündigte Ethersound-Karte, damit wir die existierende Digigram-Hardware anbinden können, was die Input-Anzahl um 24 und die Output-Anzahl um 8 erhöhen würde.