Archiv für Frischmilch

Kochmilch in der Gastronomie

Posted in Uncategorized with tags , , , on 28. Juli 2009 by klanggestaltung

Ist das eigentlich schon immer so, daß man beim Frühstück in einem 4-Sterne-Hotel H-Milch aufgetischt bekommt?

Ich meine: Brötchen müssen auch frisch gekauft werden, damit eine gewisse Qualität erreicht wird, dann sollte das auch bei Milch möglich sein. Auf Nachfrage bekommt man meist ein Schulterzucken und die Aussage „Das ist eben so“. Klar, ist auch praktischer. Nur schmeckt es nicht und ist auch nicht so gesund wie echte Frischmilch.

In Zukunft werde ich über meine Milch-Erlebnisse in der hohen Gastronomie berichten müssen.

Frischmilch, die keine ist

Posted in Uncategorized with tags , , on 22. Juli 2009 by klanggestaltung

Heute finde ich eine Milch von Weihenstephan, die als frisch und pasteurisiert bezeichnet wird, angeblich aber bis zum 10.8. haltbar ist.

Das entspricht einer Haltbarkeit von fast 20 Tagen. Bei pasteurisierter Milch schlichtweg unmöglich. Es handelt sich hier um nicht gekennzeichnete ESL-Milch und ich finde es mehr als frech, daß Lücken im Lebensmittelkennzeichnungs recht so schamlos ausgenutzt werden.
ESL ist eine Abkürzung für „extended shelf life“, also „längere Haltbarkeit im Regal“ Damit ist wohl schon klar, für wen die verlängerte Haltbarkeit einen Nutzen hat. Geöffnet ist auch ESL-Milch nur wenige Tage haltbar, wird aber nicht richtig sauer sondern eher muffig, wenn sie verdirbt.

Die Kennzeichnung von hocherhitzter Milch ist nämlich durch in Deutschland umgesetztes EU-Recht weggefallen und seither gibt es immer weniger Frischmilch zu kaufen und Bauern aus der Region bekommen weniger Geld für ihre Milch.

Weitere Informationen zu diesem Thema, unter anderem eine Liste mit echten Frischmilch-Angeboten sind bei der Verbraucherzentrale Hamburg zu finden. Wenn jemand eine Idee hat, wie ich auf Frame-Inhalte direkt verlinken kann – her damit, ansonsten in die Suche rechts oben „Milch“ eingeben.

Mein Fazit: ich meide Weihenstephan wo ich kann. So geht es nicht! Ihr seid schon wegen der irreführenden Werbung mit der artgerechten Tierhaltung aufgefallen,