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Ela rockt Mössingen 2

Posted in Bands, Praxis, Tontechnik, Uncategorized, Veranstaltungen with tags , , , , , , , on 7. Juli 2009 by klanggestaltung

Hier der versprochene Konzertbericht:

Wir kamen nach der Chill-Out-Phase gegen 18:00 Uhr am Festivalgelände an.

Zuerst wurde die Backstage besichtigt und man traf bekannte und unbekannte Kollegen und Musiker.
Während BadCo(mpany) spielten bereiteten wir uns langsam darauf vor, unsere Backline anständig auf die Bühne zu bekommen. Das Schlagzeug soll auf dem Rollriser aufgebaut werden, der gerade in Betrieb ist. Macht ja Sinn.

MössingenBackstageWalk

Mössingen, Blick von der Backstage auf die Bühne

MössingenPAHang

Mössingen, PA, eine Seite Topteile (Mica)

Also wurde der Change-Over zu U.F.O. dazu genutzt, schon mal die Backline auf die Bühne zu bekommen.

Danach wandere ich langsam zum FOH, wo ein Kollege seinen Job macht und höre und sehe mir U.F.O. an. Ja, das kann man sich anhören. Es ist mir nur einen Touch zu „englisch“ gemischt. Geschackssache sicherlich.

Ich baue mein kleines Meßsystem auf, nur den „Faulheitsanalyzer“, weil es nachher ja schnell gehen muß. Einen Soundcheck wird es nicht geben.

Changeover ELA. Jetzt wird es fast einen Touch hektisch. Werden alle Kanäle anständig auf den vorgesehenen Kanälen auflaufen? Für uns ist das heute doppelt wichtig, da eine Videocrew dabei ist und auch den Ton mitschneidet. Als guter Babysitter kümmert sich Nachtigal@work natürlich auch ungefragt darum, daß die Recording-Peitsche bei Änderungen umgesteckt wird und die Pegel auf dem Harddiskrecorder stimmen. So soll es sein, ich kann mich auf den Mix konzentrieren. Nach dem Linecheck kommt ELA auf die Bühne:

MössingenELA

ELA rockt Mössingen

Was soll ich sagen, Rock&Roll! Für diesen Job sind meine Haare wieder zu kurz… Mischen geht aber trotzdem.
Ela gibt alles (es ist quasi ein Heimspiel für sie), die Band gibt alles, Sharki rennt vor seinem Basssolo fast gegen seinen Amp, weil er im Nebel nichts mehr gesehen hat. (Gedankennotiz: zukünftig Neon-Gaffa einpacken und Ampkanten markieren)

Bei ELAs Zugabe scharren Slade (bzw. deren Crew) schon mit den Hufen.

Slade. Schön, die alten Songs mal wieder zu hören. Mich zieht es jedoch zunächst zum Backline-Bus, mein Toolcase abgeben und dann ins Catering. Dort treffe ich zwischendurch auf einen netten Musiker, der mich begrüßt. Und auf eine entspannte Band, Ela und Entourage beim Bier. Der Musiker war der Gitarrist von Saga. Ein höflicher Mensch. Und Gitarre spielen kann er auch. Was für ein netter Soundtrack zum Abend-Ausklang. Gitarrensoli, die in Keyboardflächen übergehen und dann als Hall-Flirr-Fahne langsam untergehen. Hach.

Im Hotel gab es dann Vodka für mich. 🙂

Fishman Aura

Posted in Bands, klanggestaltung, Praxis, Technik, Testberichte, Tontechnik, Veranstaltungen with tags , , , , , , on 30. Juni 2009 by klanggestaltung

Geräte, die Tontechnikern das Leben leichter machen:

Diesmal der Fishman Aura, ein Gitarren-Modeller.

Die „Hooters“ in der Fabrik, auf der Kanalliste standen „Aura SR“ und „Aura SL“ (stage left = auf der Bühne links, von der Bühne aus gesehen, von vorne also rechts).
Da wurde ich gleich hellhörig und fragte nach, was das wohl für ein Gerät ist. Turk (der Monitormischer der Gruppe, übrigens ein kompetenter und netter Zeitgenosse) erklärte mir, daß das  Geräte für akustische Instrumente sind, was genau sie machen war erstmal unklar, das Wichtigste: es ist ein symmetrischer XLR-Ausgang dran. Das klingt ja schon mal gut, ich denke mir: „eine Edel-DI-Box“.

Tatsächlich wird das Line-Signal zu einem Mikrofon-Signal modelliert, am Ende soll es so klingen als würde das Instrument über ein Mikrofon im Studio abgenommen, was auf der Bühne in den meisten Fällen nicht möglich ist.

Der Anschluß der Auren gestaltete sich dann auch erwartungsgemäß unspektakulär einfach, was hinten rauskam konnte fast 1:1 auf PA und Monitor gegeben werden, so wie es sein soll.

Es gibt inzwischen viele Geräte in dieser Richtung, ich freue mich darauf, daß meine Arbeit zumindestens in diesem Punkt (Abnahme von akustischen Instrumenten mit Pickup) ein wenig erleichtert wird.

Ela Rocks

Posted in Bands, Praxis, Testberichte with tags , , , , , , , , , , , , , , on 26. Juni 2009 by klanggestaltung

neulich rief mich Karin an, die ich aus alten „Zed Yago“-Zeiten kenne, Ela und ihre Band brauchen einen FOH-Mischer. Spontan trafen wir uns gestern im Probenraum. Dabei stellte sich heraus, daß Sharky und Jörg auch mit dabei sind. Also ZY-Exen-Treffen *g*.

Und wo kann eine Hamburger Rockband besser proben als im (Headbangers) Ballroom? Also traf ich auf Otti:

Otti im Ballroom Hamburg

Otti im Ballroom Hamburg

Im Probenraum traf ich auf eine – ja nun – suboptimale PA- und Monitorsituation, was uns dazu bringt, heute ein Paar QSC HPR 122i auszuprobieren.

Nun der Bericht, nach dem Test:

1. die QSC in den Keller, die alten Wedges umgedreht für die Jungs. Der Schlagzeuger hat quasi Sidefills.

Soweit so gut, neu eingepfiffen, auf Ela gewartet und angecheckt.

Jawohl, so geht es, Ela kann trotz Rock-Lautstärke in einem kleinen Raum unter 100% Stimme geben und hört sich klar und deutlich.

Da die HPR nicht kurzfristig verfügbar war sind es jetzt 2 QSC K-12 geworden. Die Unterschiede werde ich bei Gelegenheit mal ergründen, den Preisunterschied verstehe ich auf Anhieb nicht wirklich, HPR: 1184 incl MwSt., K-12: 950 incl MwSt. Erstmal egal, „Geld gespart“…
Nachtrag: Klar eigentlich, Die K-Serie hat ein Plastikgehäuse und Class-D-Ampmodule, das erklärt jetzt den Preisunterschied.

Hier noch ein Video von „Running out of Time“ mit J.R. Blackmore (dem Sohn von Richie…). Oder von Youtube: