Archive for the Praxis Category

Boogie Woogie Connection

Posted in Mikrofonie, Praxis, Veranstaltungen on 9. August 2010 by klanggestaltung

8.8., traditionell Boogie Woogie in der Fabrik.

Hier meine diesjährige Kanalliste, dieses Mal weitgehend mit Bordmitteln:

1: Kick Drum – MD 521 am Schlagfell
2: Overhead – C214
3: Bass Mikrofon – Kontaktmikrofon
4: Bass Pickup – Piezo
8: Piano 1 Low – C451
9: Piano 1 Mid – C451
10: Piano 1 Hi – C451
11: Piano 1 Monitor – D66
12: Piano 1 Foot – MD 521
13: Piano 2 Low – C451
14: Piano 2 Mid – CM610
15: Piano 2 Hi – CM610
16: Piano 2 Monitor – D66
17: Piano 2 Foot – MD 521
19: Piano 1 Vocals – SM58
20: Piano 2 Vocals – SM58
21: Drum Vocals – SM58
23: Center Vocals – SM58

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Dave Rat über Mikrofon-Polarität für Monitoring

Posted in Monitormix, Praxis with tags , , on 8. Juli 2010 by klanggestaltung

…ein interessantes Thema wie ich finde.

Und Dave kann es immer so schön anschaulich erklären.

http://www.ratsound.com/cblog/archives/376-Important-Things-and-Stuff.html

No Angels Tour

Posted in Bands, Funkmikrofon, Funkmikrofone, klanggestaltung, Monitormix, No Angels, Praxis, Tontechnik on 14. Mai 2010 by klanggestaltung
Am Montag geht es ja los, hier mal eine Übersicht, was ich mitnehme:
Pult: iLive T112 + iDR48, 1x PL6 für Direktzugriff auf die „Money Channels“ (wichtig, da ich den Monitormix vom FOH mache)
Mikrofonie:
Kick: ATM250DE, „vertical frequency split“
Snare: D66 oben, ATM350 unten
High Hat: AT4081
Toms: ATM350
Overheads: 2x ATM450
Bass direkt aus dem Amp, es wird E-Bass und Synthie-Bass gespielt
Keyboards: ich kann bis zu 3 Stereo-Summen bekommen, im Moment haben wir Piano/Synth/Sounds auf einer und Orgel auf der anderen
Gitarre: AT4081
Ladies: Wisycom wireless mit Milab-Kapseln
Monitoring: Drumfill, Keyboardfill stereo (von mir ein Stereomix ins Metric Halo, die Keyboards werden dazugemischt), Bass-Wedge, Gitarrist Fisher Amps hardwired In Ear, Ladies Sennheiser G2 In Ear. Backliner und Techniker-Packs sind Sennheiser G1 (hier können wir schnell die Kanäle wechseln und haben gleichzeitig spare-Packs.
zusätzlich für die wichtigsten Kanäle Monitor-Remotes: 4x PL10 für die Band
Die PL10 werden gut angenommen, die Befestigung haben wir mit Beyerdynamik-Galgenaufnahmen, Klettband und Kabelbindern gelöst. Das Ganze kommt dann auf normale oder kleine Mikrofonstative.Die Verkabelung läuft seriell, von der letzten Remote geht es zum FOH zu meiner PL6. So habe ich die Möglichkeit, mich vom FOH wegzubewegen und trotzdem die Mikrofone und Effekte ständig im Zugriff zu haben.
Tourdaten:
„an initimate evening with No Angels“
17. Mai 2010 München / Atomic Café
18. Mai 2010 Frankfurt / Velvet
19. Mai 2010 Köln / Gloria
21. Mai 2010 Hamburg / Grünspan
22. Mai 2010 Berlin / Passionskirche

Wolf Maahn in der Fabrik

Posted in Bands, Kollegen, Praxis, Veranstaltungen with tags , on 20. Februar 2010 by klanggestaltung

15:00 Arbeitsbeginn…

Moment, es ist so ruhig (bis auf die Kinder). Ah, doch erst 16:00 Uhr, ich hatte es mit Dienstag verwechselt. Das brachte mir ein Schokobrötchen, einen Schokomuffin, Kaffee und etwas Ruhe.

16:00 Arbeitsbeginn.

Ich treffe auf Sunny, der mir die LD Systems D66 empfohlen hat, selbst interessanterweise aber keins davon besitzt. Heute eingesetzt als Monitor-Talk-Mikrofon.

Die Bandcrew ist gut drauf und das Arbeiten macht Spaß. So kommen wir dann auch entspannt zur Soundcheck-Situation, die bis 20:00 Uhr anhält. Diese Zeit mag ich am liebsten, weil dann das Essen wartet.

Heute gab es von Sabine Avocado-Kartoffelmus und einen Auflauf mit Würstchen und Gemüse. Zum Nachtisch Windbeutel. Jetzt bin ich müde. Zum Thema Auflauf muß ich sagen, der Käse ist das Beste daran. Für mich könnte man auch einen Schwamm mit dem richtigen Käse überbacken und er wäre lecker 😉

Das Konzert ist mit vielen neuen Titeln interessant und gefällt…

Buffy Sainte-Marie…

Posted in Bands, Monitormix, Praxis, Tontechnik, Veranstaltungen with tags , on 3. Februar 2010 by klanggestaltung

…kenn‘ ich nicht.

Dachte ich.

Nach dem Konzert gestern weiß ich, daß ich 2 Songs von ihr kannte „Up Where We Belong“ und „Universal Soldier“.

Interessante Musik, interessanter Background. Traurig irgendwie, wenn man sich eingehender mit der native Indianer – Geschichte auseinandersetzt.

Dann erfährt man auch, wozu ein Pow Wow gut ist: „You meet your relatives, your friend’s relatives… make new relatives ;-)“

Tomtechnisch war es fast unspektakulär, die Kanalliste:

1 – Kick Beta 91
2 – Kick MD 521
3 – Snare SM 57
4 – High Hat SM 81
5, 6, 7 – Toms e 604
8,9 – Overheads – SM 81
10 – Bass – DI
11 – E-Git TGX 81
12 – Acc Git – DI
13, 14 Piano klein – AB, C214
15 – Piano Monitor – D66
16 – Piano Fallback – SM 57
17, 18 – Acc Gits Buffy – DI
19, 20 – Juno Buffy – DI
21 – 26 Vocals
27 – Track

Meine Interpretation der Kickdrum (Beta91) auf dem Schlagzeugwedge (2×15″/2″) wurde vom FOH-Kollegen sehr gelobt, er musste vorne nur „zufüttern“ 😉

Mehr Informationen über Buffy Sainte-Marie auf der Website der Künstlerin und bei Wikipedia.

Junge Menschen zum Mitreissen gesucht…

Posted in Bands, Monitormix, Praxis, Tontechnik, Veranstaltungen with tags on 28. Januar 2010 by klanggestaltung

…fällt mir dazu spontan ein.

Rupa & The April Fishes, die zweite. Ein freudiges Wiedersehen mit einer Künstlerin und ihrer Band aus San Francisco. Der Sound ist ungewohnt, multikulturell und frisch.

Rupa singt und spielt Gitarre mit Hingabe, Spaß und weiß das Publikum zu begeistern. Der Schlagzeuger spielt alles, was er in die Finger bekommt und tritt auch schon mal die High Hat ganz sanft in das Mikrofon. Ich schätze ich war insgesamt ein halbes Dutzend mal am Schlagzeugplatz um Kleinigkeiten zu richten.
Dazu noch Kontrabass, Cello, Akkordeon und Trompete und fertig ist die Band 😉

Falls jemand die April Fishes noch nicht kennen sollte: Wer die Möglichkeit hat sollte das nachholen!

PS: Rupa, so leicht lasse ich mich nicht kidnappen, das Angebot ehrt mich aber sehr.

WinRadio WR-G33 WSM Testbericht

Posted in Praxis, Technik, Testberichte with tags , , , , on 23. Dezember 2009 by klanggestaltung

Mein neuer Scanner WinRadio WR-G33 WSM hat seine ersten Einsätze hinter sich, Zeit für eine kurze Zusammenfassung:

– Kauf: Sämtliche Händler haben das Gerät nicht auf Lager, Lieferzeit 6-8 Wochen, da der Hersteller in Australien sitzt. Da die Hardware auch mit der Wireless Workbench von Shure läuft: Der Shure-Vertrieb Deutschland war ein Treffer, ein Anruf und in nicht mal 24 Stunden war das Gerät hier. Danke nach Heilbronn. 🙂

– Installation: streßfrei, Hardware per USB an den Rechner, Netzteil und Antenne verbinden, Installationsroutine starten, Programm starten. Das Ganze ohne Neustart und auf Windows 7.

– Freiburg, No Angels. Hier sind 10 Funkmikrofone und 4 In-Ear-Strecken von Seiten des Konzerthauses eingerichtet. Der Frequenzplan ist mustergültig stabil, der minimaler Abstand für Kanäle und die relevanten Intermodulationen beträgt 300kHz. Beim Soundcheck konnte ich keine Auffälligkeiten feststellen, kurz vor dem Auftritt entdecke ich 3 weitere Sender auf merkwürdigen Frequenzen. Das können ja nur ENG (Fernseh) -Teams sein. Schnell die Frequenzen in meinen Lieblings-Frequenzchecker von Alexander Lepges eingegeben und gecheckt, sie passen perfekt in den (sehr robusten) Frequenzplan. Super, Alles gut, die Show läuft dann auch erwartungsgemäß streßfrei.

– Berlin, No Angels. 5 Drahtlosmikrofone vom rbb, es werden Ground Plane Antennen und lizensierte Frequenzen benutzt. Dazu 4 In-Ear-Strecken. Leider mit Stummelantenne am Rack. Ich beschließe kurzfristig, meine Scan-Antenne als Sendeantenne zu benutzen, um an einen geeigneteren Ort zu kommen. Sie sitzt dann auf ihrem Magnetfuß am Monitorpult mit Sichtverbindung zu allen 4 Empfängern. Die Stummelantenne kommt an den Scanner und es kann losgehen. Inzwischen hat mir der WinRadio Service verraten, wie ich Marker setzen kann (Rechtsclick, darauf hätte man auch selber kommen können. Oder Anleitung lesen). Auf jeden Fall Danke für die schnelle Antwort, am Ende sogar auf Deutsch. Erwartungsgemäß brennt bei den Mikrofonen nichts an, man kann im tiefer gelegenen TV-Kanal noch schön einen entfernten DVB-T-Sender sehen.

– Hamburg, Dellé: Ich scanne routinemäßig mit, der Monitormischer der Band hat den Frequenzplan im Griff und den Sennheiser Wireless Systems Manager mitlaufen. Das Foto der unterernährten Sängerin beim Programmstart (ja, es war nicht die aktuellste Version der Software) ist mir nach wie vor ein Rätsel. Für die Vorband darf ich deren (Fest-)Frequenzen nutzen, mit der Vorgabe, daß die Sender nach dem Gig abgeschaltet werden (eigentlich logisch aber manchmal wird es „vergessen“. Eine klassische Fehlerquelle bei vielen Funkstrecken.). Das konnte ich durch den Scan auch sicherstellen.

Unter dem Strich ist der WR-G33 WSM ein nützliches Werkzeug wenn man professionell Drahtlossysteme einsetzt. Besonders der große  Scan-Bereich, die Speicherbarkeit von Umgebungen (mit Farbcodierung von Markern) und die Möglichkeit während der Show zu scannen (kein Verlust eines Empfängers) sind gute Erweiterungen der Hersteller-Softwares (Bis jetzt habe ich mit der Sennheiser und Audio-Technica-Software gescannt, je nach eingesetzten Drahtlossystemen).