Archive for the Funkmikrofone Category

Neuigkeiten zur Digitalen Dividende aus der Schweiz

Posted in Funkmikrofon, Funkmikrofone with tags , , , on 16. September 2010 by klanggestaltung

Es gibt konkrete Neuigkeiten zum Frequenzband für UHF-Drahtlosmikrofone in der Schweiz:

http://www.bakom.admin.ch/dokumentation/Newsletter/01315/03475/03483/index.html?lang=de

  • Die Unterbänder 782-786 MHz und 826-832 MHz dürfen unter denselben Bedingungen wie bisher (max. 50mW ERP) weiterhin für drahtlose Mikrofone genutzt werden.
  • Im Frequenzband 789-823 MHz und 832-862 MHz dürfen drahtlose Mikrofone ab 31.12.2012 nicht mehr betrieben werden.

Damit wird die Duplexlücke zum Rettungsanker und die Kern-LTE-Bänder (siehe Deutschland, 791 – 821 MHz + 832 – 862 MHz) schon ab 2013 ausschließlich für LTE genutzt.

Die Harmonisierung der LTE-Frequenzen scheint bis jetzt in Europa zu funktionieren.

Funkmikrofone und LTE / Digitale Dividende

Posted in Funkmikrofon, Funkmikrofone with tags , , , on 1. September 2010 by klanggestaltung

…es geht in die Praxis-Phase:

Erste LTE-Testsender sind in Betrieb, das Netz soll im ländlichen Bereich so schnell wie möglich starten (verständlich, denn erst nach einem ländlichen Ausbau darf in den Städten Geld verdient werden)

Hier ein Überblick über die Testsender:
http://www.ltemobile.de/lte-verfuegbarkeit/

Anhand der Netzbetreiber kann man inzwischen auch konktrete Frequenzbänder erkennen:
http://www.bundesnetzagentur.de/cae/servlet/contentblob/159560/publicationFile/8427/100830VerlosungGraphikFrequenzspektrum_pdf.pdf

790 – 791 = Schutzband

downlink
791 – 801 = O2
801 – 811 = Vodafone
811 – 821 = Telekom

821 – 832 = Duplexlücke
uplink
832 – 842 = O2
842 – 852 = Vodafone
852 – 862 = Telekom

862 – 863 = Schutzband

863 – 865 = ISM

Das heisst zum Beispiel für Kyritz:

Telekom, downlink 811 – 821 MHz, von den allgemein zugeteilten 790 – 814 MHz bleiben 790 – 811 MHz übrig.
uplink 852 – 862 MHz: nutzbar sind noch 838 – 852 MHz.
Davon sollte man großzügig Schutzbänder abziehen, ich vermute, daß gerade im uplink die Geräte nicht so sauber arbeiten werden.
Also bleiben 790 – 813,5 und 838 – 851 MHz.

Die Duplexlücke kann man natürlich auch nach Netzaufbau der Betreiber nutzen, sie liegt nicht im allgemein zugeteilten Bereich, d.h. man braucht eine Zuteilung der Bundesnetzagentur und diese kann länger gelten als bis 2015 (wenn die Allgemeinzuteilung erlischt)

Duplexlücke in der Digitalen Dividende

Posted in Funkmikrofon, Funkmikrofone with tags , , on 5. August 2010 by klanggestaltung

Es ist schon eine Weile her, daß die Frequenzen der Digitalen Dividende versteigert worden sind.

Im Frequenzbereich 790 bis 862 MHz wurden 6 Blöcke zu 2x5MHz versteigert.
Der geneigte Mathematiker bemerkt schnell: da fehlen 12 MHz. Diese 12 MHz sind die Duplex-Lücke, also der Sicherheitsabstand zwischen Up- und Downlink (Senden / Empfangen).

Konkret sieht das so aus:

790 – 820 MHz: mobiles Internet, eine Richtung
820 – 832 MHz: Duplexlücke
832 – 862 MHz: mobiles Internet, Gegenrichtung

http://www.ltemobile.de/anbieter/

Die 30 MHz pro Richtung sind an 3 Mobilfunkanbieter (jeweils 2 Blöcke, zusammen 10 MHz pro Richtung) vergeben: T-mobile, Vodafone, O2.

In der Duplexlücke ist es möglich, Funkmikrofone unterzubringen, dafür kann man bei der Bundesnetzagentur eine bundesweit gültige Lizenz beantragen. Welche Abstände man zu aktiven Basisstationen und Endgeräten einhalten muß und wie viele Funkstrecken man hier gleichzeitig betreiben kann wird sich zeigen und auch von der Hardware (sowohl der Basisstationen, der Endgeräte und der eigenen) abhängen.

Eine Sekundärnutzung mit Allgemeinzuteilung (ohne spezielle Lizenz, ohne Extrakosten) ist im Frequenzbereich 790 – 814 MHz und 838 – 862 MHz weiterhin möglich, selbst wenn einer der Mobilfunkanbieter eine Basisstation in Betrieb nimmt, sollte man noch brauchbare Frequenzen finden. Mit der Zeit wird es hier natürlich mehr und mehr unmöglich, Funkmikrofone zu betreiben und die Allgemeinzuteilung dürfte 2015 auslaufen, so daß es ab 2016 auch rechtlich nicht mehr möglich sein wird, Funkmikrofone ohne Lizenz zu betreiben.

2 neue Testsender für LTE

Posted in Funkmikrofon, Funkmikrofone with tags , , , on 8. Juli 2010 by klanggestaltung

Das betrifft Funkmikrofone im UHF-Bereich zwischen 790 und 862 MHz, genaue Frequenzen und Standorte sind dem Shure Deutschland Blog zu entnehmen:

http://shuredeutschland.wordpress.com/2010/07/08/lte-testbetriebe/

No Angels Tour

Posted in Bands, Funkmikrofon, Funkmikrofone, klanggestaltung, Monitormix, No Angels, Praxis, Tontechnik on 14. Mai 2010 by klanggestaltung
Am Montag geht es ja los, hier mal eine Übersicht, was ich mitnehme:
Pult: iLive T112 + iDR48, 1x PL6 für Direktzugriff auf die „Money Channels“ (wichtig, da ich den Monitormix vom FOH mache)
Mikrofonie:
Kick: ATM250DE, „vertical frequency split“
Snare: D66 oben, ATM350 unten
High Hat: AT4081
Toms: ATM350
Overheads: 2x ATM450
Bass direkt aus dem Amp, es wird E-Bass und Synthie-Bass gespielt
Keyboards: ich kann bis zu 3 Stereo-Summen bekommen, im Moment haben wir Piano/Synth/Sounds auf einer und Orgel auf der anderen
Gitarre: AT4081
Ladies: Wisycom wireless mit Milab-Kapseln
Monitoring: Drumfill, Keyboardfill stereo (von mir ein Stereomix ins Metric Halo, die Keyboards werden dazugemischt), Bass-Wedge, Gitarrist Fisher Amps hardwired In Ear, Ladies Sennheiser G2 In Ear. Backliner und Techniker-Packs sind Sennheiser G1 (hier können wir schnell die Kanäle wechseln und haben gleichzeitig spare-Packs.
zusätzlich für die wichtigsten Kanäle Monitor-Remotes: 4x PL10 für die Band
Die PL10 werden gut angenommen, die Befestigung haben wir mit Beyerdynamik-Galgenaufnahmen, Klettband und Kabelbindern gelöst. Das Ganze kommt dann auf normale oder kleine Mikrofonstative.Die Verkabelung läuft seriell, von der letzten Remote geht es zum FOH zu meiner PL6. So habe ich die Möglichkeit, mich vom FOH wegzubewegen und trotzdem die Mikrofone und Effekte ständig im Zugriff zu haben.
Tourdaten:
„an initimate evening with No Angels“
17. Mai 2010 München / Atomic Café
18. Mai 2010 Frankfurt / Velvet
19. Mai 2010 Köln / Gloria
21. Mai 2010 Hamburg / Grünspan
22. Mai 2010 Berlin / Passionskirche

Neue Informationen zur Frequenzordnung von Funkmikrofonen 2010

Posted in Funkmikrofon, Funkmikrofone, Tontechnik with tags , , , , , , , , , on 3. März 2010 by klanggestaltung

Kurz gesagt:

470-710 MHz: Ausweichband für 710 – 790 MHz, hier sind lokale und befristete Anmeldungen möglich, auch die Tour-Anmeldung ausländischer Gruppen soll stark vereinfacht werden (derzeit muß in jedem Ort einzeln angemeldet werden, was teuer ist, ca. 130 Euro für die erste Strecke plus 50 Euro für jede weitere)

710-790 MHz: es gibt theoretisch bundesweite Lizenzen, Modalitäten ähnlich denen im Bereich 790-862 MHz vor der Allgemeinzuteilung.
Ob bestehende DVB/T-Sender in untere Frequenzbänder migriert werden ist noch unklar.
UDATE 4: …bzw. unwahrscheinlich. Der Bereich ist bundesweit durch die DVB/T-Belegung und die bereits vorhandenen Lizenzen für lokale Sekundärnutzung nur sehr eingeschränkt zuteilbar. Man wird sehen, wie das am Ende gehandhabt wird, ob man mehrere Frequenzbündel verteilt, um den TV-Sendern ausweichen zu können oder diese Frequenzen gleich aussspart. Das wird noch spannend!
Update 7: Hier ein Link zu einer Liste mit DVB/T-Sendern mit Standort, Kanalbelegung und Sendestärke im Bundesgebiet.

Die neue VVnömL als PDF. Ab Seite 115 finden sich spezifische Informationen zum Durchsagefunk (drahtlose Mikrofone).

790-862 MHz: auslaufende Nutzung im Rahmen der Allgemeinzuteilung, ab 2012 ist abhängig vom Standort mit Störungen durch die neuen Primärnutzer zu rechnen. Ab 2015 lokal mit Lizenzen benutzbar (wenn Frequenzen frei sind). Wie sich die Nutzung durch den mobilen Datenfunk entwickeln kann sieht man am UMTS-Beispiel, da hatten sich einige Bieter verhoben (wer kennt noch Quam?)

Das bedeutet (bezogen auf den Bereich (470) 710 – 865 MHz):

1. die Sendetechnologie kann gleich bleiben bzw. auf der Basis bestehender Technologien weiter entwickelt werden, man muß das Rad nicht neu erfinden.

2. Zubehör kann weiter genutzt werden, wenn es breitbandig genug ausgelegt ist (Splitter, Antennen, Kabel etc.) Also z.B. eine GZA von Sennheiser, die von 470 bis 790 MHz spezifiziert ist (und bei 790 – 814 MHz auch noch nützlich war und ist)

Wenn sich jetzt jemand fragt „Was soll ich denn nun kaufen?“ oder „Wie benutze ich Funkstrecken richtig?“

Zunächst einmal: Wir haben Glück gehabt und waren selbst schuld. Meine persönliche Meinung zum Ergebnis des Prozesses, der nun einige Jahre gedauert hat und für viel Verwirrung und Verunsicherung gesorgt hat.

Hätten vor 2006 alle Nutzer ihre Funkstrecken angemeldet, wäre die RegTP (jetzt Bundesnetzagentur) nicht auf die Idee gekommen, daß dieses Spektrum frei ist. In der späteren Diskussion kam heraus, es gibt wesentlich mehr Nutzer als Lizenzen. Nun wurde der Bereich 790 – 862 umgewidmet, da es durch multilaterale Verträge (WRT07, EU) so gewünscht war und ist. Daß wir ein gleichwertiges direkt nebenan liegendes Ersatzspektrum zugewiesen bekommen haben ist die beste Lösung, die ich mit vorstellen konnte. Das ist ein Erfolg des Dialogs zwischen Funkmikrofonherstellern, Mobilfunkern und der Bundesnetzagentur.
Meine Bitte dazu: nehmt die Lizensierung und das Koordinierungsgebot ernst, lasst uns dieses Spektrum verantwortungsvoll nutzen.

1. Die Frequenzbereiche:

1A. Allgemein zugeteilter Bereich: 790 – 814 MHz und 838 – 862 MHz

Dieser Bereich ist noch bis 2012/2015 nutzbar, eine Lizenz ist nicht erforderlich. Wohl aber eine Koordinierung mit anderen Nutzern, wenn also andere Nutzer mit Funkmikrofonen arbeiten erwartet die Bundesnetzagentur, daß sich alle Nutzer auf einen gemeinsamen Frequenzplan verständigen um Störungen zu vermeiden.

1B. Lizenz-Bereich: 710 – 790 MHz

Es sind bundesweite, übertragbare Lizenzen zu erwerben, die Kosten bewegen sich um 150 Euro pro Lizenz und ca. 10 Euro pro Strecke (nicht Frequenz). Es werden pro Funkstrecke mehrere Frequenzen zugeteilt, um flexibel auf Störungen reagieren zu können.
Die Kosten pro Stecke werden variabel je nach Aufwand berechnet und regelmäßig in eine Frequenzgebührenverordnung verwandelt.

1C: ISM-Bereich: 863 – 865 MHz

Dieser Bereich ist allgemein zugeteilt, auch Länderübergreifend. Allerdings ist das Frequenzband sehr klein, so daß hier maximal 4 Strecken parallel betrieben werden können.

1D: ISM-Bereich 2,4GHz, weltweit ohne Lizenz und Anmeldung nutzbar

Hier gibt es erste Ansätze, Digitalfunkstrecken zu realisieren, bis jetzt gibt es nur ansatzweise brauchbare Systeme, die Reichweite und Störsicherheit (insbesondere bei hohem WLAN-Aufkommen) ist begrenzt.

Allerdings ist hier in der Zukunft Einiges möglich

Es gibt ein großes Angebot an Neu- und Gebrauchtgeräten, eine kurze Zusammenfassung des Marktes ohne Anspruch auf Vollständigkeit, zunächst einmal Geräte, die ich selbst im Einsatz hatte und habe:

(Hinweise für Erweiterungen der Liste werde ich gerne einbauen)

Sennheiser Evolution.

Es gibt 3 Generationen, die aufsteigende Features beinhalten, innerhalb der Generationen 3-4 Serien (100, 300, 500, teilweise 550), die sich ebenfalls in der Ausstattung unterscheiden. Z.B. hat eine 100G2 keine Batterieanzeige am Empfänger, eine 300G2 hat sie. Sehr praktisch ist auch die Anbindung an die Wireless Systems Manager Software, die eine sehr gute Übersicht und eine sinnvolle Scan-Funktion ermöglicht. Die G3-Serie kann es von Haus aus, die G2-Serie im Zusammenspiel mit der Net1-Box, die G1-Serie kann es nicht.

G1 – mit 9V Blockbatterien zu betreiben, Laufzeit ca. 3 Stunden

G2 – mit 2x AA Batterien zu betreiben, Laufzeit ca. 6 Stunden

G3 – mit 2x AA Batterien zu betreiben, Laufzeit ca. 6 Stunden

C-Band: 734 – 776 MHz (nutzbar im Lizenz-Bereich, aber eingeschränkte Schaltbandbreite, Lizenzen könnten schnell knapp werden)

D-Band: 780 – 822 (nutzbar 780 – 790 MHz im lizensierten Bereich, 790 – 814 MHz im allgemein zugeteilten Bereich)

E-Band: 823 – 865 (nutzbar 838 – 862 MHz im allgemein zugeteilten Bereich, 863 – 865 MHz im ISM-Bereich)

Die Frequenzen gelten nur für die G3-Serie, bei G2 und vor Allem G1 sind die Frequenzen etwas abweichend.

Sennheiser 2000:

neue Serie, über den Evolution positioniert.

Im Direktvergleich noch besserer Klang bei gleicher Kapsel (habe es mit 865er Kapseln getestet), Antennensplitter für kleinere Setups im Empfänger und ebenfalls direkte Anbindung an den WSM. Bei den Mikrofonkapseln gibt es eine größere Auswahl, hier sind auch Neumann-Kapseln möglich, die in bestimmten Kreisen sehr beliebt sind.

Die Frequenzbereiche sind größer und es lassen sich mehr Stecken pro Frequenzband unterbringen.

Cw-Band: 718 -790 MHz – deckt fast den kompletten Lizenzbereich ab

Dw-Band: 790 – 865 MHz – deckt den kompletten allgemein zugeteilten Bereich und das ISM-Band ab.

Ganz allgemein ist ein Vorteil dieser Sennheiser-Strecken eine feine Durchstimmbarkeit, damit ist ein Ausweichen auf andere Frequenzen bei gemeinsamer Koordinierung sehr gut möglich.

Wisycom

Mein absoluter Favorit, hochpreisig (logisch, bei den technischen Daten)

– extrem hohe Schaltbandbreite: es gibt 3 Empfänger-Versionen, Lo, Hi, Ex

Hi: 630 – 870 MHz (deckt alle für uns relevanten Frequenzbereiche ab)
Ex: 470 – 800 MHz (eher für öffentlich-rechtliche Anstalten interessant und auch für diese entwickelt)
Die Lo-Version ist eher für andere Märkte oder lokale Einzelzuteilung bei sehr hohem Frequenzbedarf interessant

Bei den Sendern ist man im Moment bei 122 MHz Schaltbandbreite, wir haben die Version von 700-822 MHz in Betrieb, das deckt den Lizenzbereich und den unteren Teil des allgemein zugeteilten Bereiches ab.

Es gibt eine große Anzahl an Mikrofonkapseln (Milab, Audio Technica, Shoeps), die Möglichkeit von Kapseladaptern (Shure und Sennheiser/Neumann sind in Arbeit) und im Empfänger eine Kompander-Option, mit der auch Sender anderer Hersteller empfangbar sind.

Außerdem weitere nette Optionen wie EtherSound-Ausgänge und Push-to-Talk (wenn man am Mikrofon eine Taste drückt kommt das Signal am Empfänger aus einem anderen Ausgang, gut als „Räuspertaste“ und für Intercom auf der Bühne. Auch Effektanwendungen kann ich mir mit Push-to-Talk vorstellen.

Audio Technica

3000A, 4000er und 5000er Serie Frequenzbereiche:

721,500 – 746,375 MHz (auf Anfrage, im Lizenz-Bereich, nur 4000er und 5000er Serie)
795,500 – 820,000 MHz (E-Band, im allgemein zugeteilten Bereich)
840,125 – 864,875 MHz (F-Band, im allgemein zugeteilten Bereich und ISM-Band)

Die Frequenzen sind nicht so frei wählbar wie bei den Sennheiser aber es sind genügend Frequenzen auswählbar.

Für die 5000er Serie gibt es eine Management- und Scansoftware.

Shure

Das Flaggschiff U-Serie wurde durch die neue R-Serie ersetzt.

Ein großer Vorteil der Shure-Drahtlossysteme ist die Verfügbarkeit der beliebten Shure-Kapseln (SM58, Beta58, Beta87 und nun auch KSM9). Über einen Adapterring von Ratsound kann man jetzt auch Audix-Kapseln nutzen.
Die R-Serie ist klanglich eine anständige Verbesserung zur U-Serie (bei der man den Unterschied Kabel zu drahtlos immer recht deutlich gehört hat).

Frequenzbereiche R-Serie:

(work in Progress)

Scanner:

Ich benutze seit einiger Zeit ein WinRadio WR-G33 WSM. Dazu ist ein Rechner mit USB-Anschluß nötig.
Damit kann ich das komplette Spektrum scannen und bin nicht darauf angewiesen, einen freien Empfänger zu haben, den ich für diese Aufgabe abstellen müsste. Dadurch kann ich Störsender schnell aufspüren und reagieren. Ab einer Anzahl von 4 Funkstrecken ist das ein Standard-Tool für mich.

Es gibt noch einige weitere Scanner auf dem Markt, darunter auch Handscanner, entweder proprietär oder auf Palm-Basis, damit kann man dann auch räumliche Untersuchungen vornehmen. Da die Preise in etwa gleich sind hat bei mir die einfache Speicherbarkeit und das größere Display am Laptop den Ausschlag gegeben.

Anmerkung zu Scan-Funktionen von günstigen Funkmikrofonen: Sie funktionieren nicht. Diese „billigen“ Scans suchen nur eine freie Frequenz und rechnen keine Intermodulationsprodukte aus. Damit ist nicht gewährleistet, daß andere Funkstrecken nicht vom eigenen Mikrofon gestört werden. Und das ist wiederum (siehe oben) Grundvoraussetzung für den Betrieb von Drahtlostechnik auch im allgemein zugeteilten Bereich.

Auf dem Blog von Shure gibt es erste Informationen.
Es gibt auch eine gute Zusammenfassung der Lage und der Anmeldeabläufe bei Shure.

Die Informationsseite von Sennheiser.

Hierzu ist anzumerken, daß der Bereich 710 – 790 MHz nicht frei ist, sondern Primär- und Sekundärnutzer bereits funken!

Zur Versteigerung der Frequenzen um 800MHz (Digitale Dividende):

Am 5.3. wurden weitere Einzelheiten zur Versteigerung am 12.4.2010 veröffentlicht.
Und auch ein Beitrag dazu auf Tagesschau.de.

Ein Blogbeitrag zum Thema LTE-Testsender auf der CeBit. der 4W-Sender lässt ungefähr erahnen, wie ein billig produziertes 2W-Endgerät das Spektrum platt macht.

Update 1: VVnömL als PDF-Link von der Bundesnetzagentur eingefügt.
Update 2: Zusammenfassung vorhandener Technik, Frequenzbereiche.
Update 3, 4: Änderungen, Erweiterungen.
Update 5: Link zu den Sennheiser FAQs eingefügt.
Update 6: Link zum CeBit-LTE-4-W-Testsender von Vodafone eingefügt
Update 7: DVB/T-Sender Deutschland Wikipedia-Link eingefügt

Test Wisycom Funkmikrofone, Teil 2

Posted in Funkmikrofon, Funkmikrofone, Praxis, Technik, Testberichte with tags , , on 31. Juli 2009 by klanggestaltung

Hier die ersten Eindrücke vom Praxistest:

– die Shoeps-Kapseln sind sehr klar, bringen gute Stimmen sehr gut zur Geltung, verzeihen aber auch nichts.

– die Bedienung des Handsenders ist sehr gut, ich habe noch ein neues Feature entdeckt: Lock. Damit kann man den Sender anschalten und den Hardware-Schalter deaktivieren. Das hat den großen Vorteil, daß ein Künstler den Sender nicht versehentlich ausschalten kann.

Unter dem Strich sind das Funkstrecken, mit denen man die Veränderungen in der Frequenzzuteilung sehr gut meistern kann. Die große Schaltbandbreite und Kompatibilität (die Sender können auch andere Kapseln aufnehmen, die Empfänger können Kompandersysteme anderer Hersteller emulieren, also z.B. auch Sennheiser-Sender empfangen)