365 Tage Musik

Musik ist ein wichtiger Teil meines Lebens, beruflich und privat. Hier ein Rückblick auf mein musikalisches Jahr 2010:

Januar Ein geschätzter Kollege aus Österreich kommt zu Besuch, am Offday wandern wir durch den Hafen, trinken Tee bei Meßmer und schippern über die gefrohrene Alster. Dazu habe ich Shanties im Kopf. Obwohl ich ein Quiddje bin.

Trez Hombrez proben. ZZ Top, klar, irgendwie. Zack – „Sharp Dressed Man“

Christian von Richthofen und Benny Greb zerlegen rhythmisch einen Opel Kadett E. Das „E“ ist wichtig, für den Klang. Herrlich.

Februar

Ein trauriger Abend, aber auch schön. Buffy Sainte Marie, Geschichten von Indianervertreibungen, die immer noch stattfinden. DEN Song kennt wohl fast jeder.

März

Eine weitere Moonbootica. Da hört man immer diesen Song. Laut. Und ich mache den laut. Meistens.

Ansonsten war ich viel auf der Straße, der Trucker hört dabei gerne NDR1/SH. Davon habe ich nichts mehr im Ohr.

April

Drei Lieder aus der Fabrik, zwei mal Arbeit, ein Mal privat. Angelique Kidjo ist sicher vielen noch ein Begriff, sie mixt immer noch sehr schön verschiedenste afrikanische und andere Einflüsse in ihrer Musik. Live ein Genuss. Und den Song „Kelele“ gab es sogar auf der Website für lau.

Nils Landgren, Funk for life, das musste mich mir (zusammen mit Marc) privat ansehen und -hören. Für einen guten Zweck wird natürlich (wie so oft am Merchandise oder in iTunes, wenn ich eine Band gut finde) die CD gekauft.

Dendemann, erster Tourteil. Ich hatte Spaß auf der Bühne, direkt hinter Felix. Im Herbst hatte ich in Hamburg wieder die Ehre. Ich freue mich auf die nächte Begegnung.

Es geht bergab.

Mai

Mit Dan und Filzi auf Clubtour, an intimate evening with the No Angels, da gibt es viele Songs im Kopf. „A Reason“ bleibt irgendwie hängen.

Und natürlich „Daylight“, hier vom Heimspiel im Grünspan.

Juni

Mein erster Job für Aura Dione. Später gab es dann noch den einen oder anderen Gig in der einen oder anderen mehr oder weniger Metropole in Europa. Hier zwei meiner Lieblingssongs von Aura:

Trez Hombrez auf der Kieler Woche, es gibt einen Analogplatz mit allem was man sich so wünscht,  so macht dann FOH mischen auch richtig Spaß, trotz Lautstärkebegrenzung mit Meß-Onkel:

Juli

Anne Clark kommt in die Fabrik, ich betreue ihre Monitormischerin und kann mich beim Konzert, da Alles gut läuft, in meine Jugend zurückversetzen. Der Soundtrack dazu:

August Am 8.8. gibt es traditionell das große Treffen der Boogie-Woogie Mafia Connection in Hamburg. Da bleiben weniger einzelne Songs im Kopf als vielmehr die ganzen 3 – 3,5 Stunden, solo, zu zweit und am Ende 10-händig pro Flügel. Rockt. Und es gibt immer wieder junge Pianisten und andere überraschende Gäste.

Oktober

Bobo in White Wooden Houses haben mich schon länger begleitet, „Hole In Heaven“ ist eines meiner Lieder zum PA hören. Nun gibt es die Band wieder, ich habe es mir in Berlin schon mal angehört und mag es immer noch.

November

Pohlmann kommt in die Fabrik, es war schön und man konnte sich gut überlegen, was man tun könnte, wenn Sommer wär:

Dezember

Luna hat es Dan empfohlen, für mich ein Ohrwurm: Metric „Help, I’m Alive“

Die Beatles Revival Band hat meine alte Beatles-Leidenschaft wieder entfacht. Hier eine kleine Bandgeschichte:

Zum Jahresabschluß ging es mit Andrea und Martin zur Eisheiligen Nacht von Subway to Sally. Mono Inc. Auch hier gehen die Meinungen auseinander, ich sehe Katha ja als Frontfrau der Band, obwohl sie Schlagzeug spielt, auch diesmal wieder sehr stilvoll im Kleid am Schlagzeug. Ja, Martin ist auch charismatisch und so. Aber nicht so.

Subway To Sally haben diesmal genau keinen Song aus „meiner“ Zeit gespielt. Immerhin „Grabrede“ als Intro. War trotzdem ein sehr feines Konzert.

Was sonnst noch so hängengeblieben ist:

Es gibt Jobs, da tut man zur Show augenscheinlich wenig, Listening Sessions gehören dazu. Dabei bekommt man auch gleich mit, wer wieder ein neues Album rausbringt.

Zunächst Frank Dellé. Einer der Sänger von Seeed, das Raggae-Element, sozusagen. Später traf ich ihn noch einmal zur Tour in der Fabrik, das hat mir zwei Mal sehr gut gefallen:

Dann Green Day:

Und am Ende noch eine Band, die so schräg ist, das es schon wieder gut ist, die Red Hot Chili Pipers (die haben sogar auf dem Wacken Open Air gespielt…)

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