Ela rockt Mössingen 2

Hier der versprochene Konzertbericht:

Wir kamen nach der Chill-Out-Phase gegen 18:00 Uhr am Festivalgelände an.

Zuerst wurde die Backstage besichtigt und man traf bekannte und unbekannte Kollegen und Musiker.
Während BadCo(mpany) spielten bereiteten wir uns langsam darauf vor, unsere Backline anständig auf die Bühne zu bekommen. Das Schlagzeug soll auf dem Rollriser aufgebaut werden, der gerade in Betrieb ist. Macht ja Sinn.

MössingenBackstageWalk

Mössingen, Blick von der Backstage auf die Bühne

MössingenPAHang

Mössingen, PA, eine Seite Topteile (Mica)

Also wurde der Change-Over zu U.F.O. dazu genutzt, schon mal die Backline auf die Bühne zu bekommen.

Danach wandere ich langsam zum FOH, wo ein Kollege seinen Job macht und höre und sehe mir U.F.O. an. Ja, das kann man sich anhören. Es ist mir nur einen Touch zu „englisch“ gemischt. Geschackssache sicherlich.

Ich baue mein kleines Meßsystem auf, nur den „Faulheitsanalyzer“, weil es nachher ja schnell gehen muß. Einen Soundcheck wird es nicht geben.

Changeover ELA. Jetzt wird es fast einen Touch hektisch. Werden alle Kanäle anständig auf den vorgesehenen Kanälen auflaufen? Für uns ist das heute doppelt wichtig, da eine Videocrew dabei ist und auch den Ton mitschneidet. Als guter Babysitter kümmert sich Nachtigal@work natürlich auch ungefragt darum, daß die Recording-Peitsche bei Änderungen umgesteckt wird und die Pegel auf dem Harddiskrecorder stimmen. So soll es sein, ich kann mich auf den Mix konzentrieren. Nach dem Linecheck kommt ELA auf die Bühne:

MössingenELA

ELA rockt Mössingen

Was soll ich sagen, Rock&Roll! Für diesen Job sind meine Haare wieder zu kurz… Mischen geht aber trotzdem.
Ela gibt alles (es ist quasi ein Heimspiel für sie), die Band gibt alles, Sharki rennt vor seinem Basssolo fast gegen seinen Amp, weil er im Nebel nichts mehr gesehen hat. (Gedankennotiz: zukünftig Neon-Gaffa einpacken und Ampkanten markieren)

Bei ELAs Zugabe scharren Slade (bzw. deren Crew) schon mit den Hufen.

Slade. Schön, die alten Songs mal wieder zu hören. Mich zieht es jedoch zunächst zum Backline-Bus, mein Toolcase abgeben und dann ins Catering. Dort treffe ich zwischendurch auf einen netten Musiker, der mich begrüßt. Und auf eine entspannte Band, Ela und Entourage beim Bier. Der Musiker war der Gitarrist von Saga. Ein höflicher Mensch. Und Gitarre spielen kann er auch. Was für ein netter Soundtrack zum Abend-Ausklang. Gitarrensoli, die in Keyboardflächen übergehen und dann als Hall-Flirr-Fahne langsam untergehen. Hach.

Im Hotel gab es dann Vodka für mich. 🙂

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