Echte Stereophonie

Oft hat man nicht die Möglichkeit, bei einer Beschallung echte Stereophonie zu realisieren.
Das Resultat ist ein „exploded mono“-System, bei dem man bestenfalls Effekte in (Intensitäts-)Stereo fahren kann.
Eine Einordnung der Quellen auf der Bühne in ein Stereobild ist heikel, da durch die nicht vollständige Abdeckung der zu beschallenden Fläche große Teile des Publikums einen Mix hören, der definitiv nicht erwünscht ist.

Nun ist mir dieses Juwel in die Hände gefallen:

http://audiosystemsgroup.com/AES-StereoASGWeb.pdf (PDF, 2.58MB, englisch)

Sehr interessant finde ich den Ansatz von Snow (1930!) mit Delay-Line und Attenuator im Signalweg um eine Gleichverteilung (Amplitude und Ankunftszeit) der beiden Signale im Auditorium zu erreichen. Sehr bemerkenswert, vor Allem wenn man die Möglichkeiten der Signalverzögerung zu dieser Zeit bedenkt.

Auch LCR-Systeme werden angeschnitten, hier ist der technische Aufwand noch höher.

Ich denke, es lohnt sich, über solche Ansätze nachzudenken und sie im Sinne der Qualität umzusetzen, wann immer es möglich ist.

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