Mischer bei der Arbeit
Wieso verführt der Anblick eines arbeitenden FOH-Mischers eigentlich so sehr zum Fragenstellen?
Das Vertrauen in den Wissensstand des Technikers über die Veranstaltung, die Verwandschaftsverhältnisse der Bandmitglieder und die Lage der Nation im Allgemeinen ehrt mich zwar ABER:
1. Arbeite ich gerade in diesem Moment.
2. Brauche ich für diese Arbeit meine Ohren.
An alle Konzertbesucher: bitte niemals ohne wirklich triftigen Grund (16-Tonnen-Gewischt fällt gerade auf den FOH, Pult brennt oder dergl.) einen mischenden Tonmann ansprechen. Es ist im Prinzip so, als wenn man einem Busfahrer vor den Augen rumwedelt. Und einer der Gründe, warum ich lieber Monitor mische.
PS: der FOH ist nicht nur kein Auskunftsbüro sondern auch keine Garderobe. Und Lichtleute sollte man während der Show auch nicht ansprechen.
13. Juli 2009 um 8:08 nachmittags
[...] einen Kommentar » Der Artikel von Chris erklärt, warum auch ich irgendwann auf die Bühne gewechselt [...]
16. Juli 2009 um 5:52 nachmittags
Ja, auf der Bühne kann es, trotz Mehrwege-Arbeit, wesentlich ruhiger zugehen. Wobei eine gewisse Ignoranz auch am FOH nie schaden kann.
16. Juli 2009 um 6:45 nachmittags
Gut wenn man ein paar Fremdsprachen beherrscht. Mit Russisch bin ich ganz gut gefahren.
4. August 2009 um 12:16 nachmittags
davon abgesehen gibts noch mehr gründe zum monitor zu wechseln:
1.) kein durchgedrängel durch pöbelndes suffvolk und picklige teenager
2.) unmittelbare catering/klo nähe
3.) kein fussvolk von plattenfirma und management
4.) kein teenietus durch hochfrequent plärrende rotzblagen
5.) ruhe !!! besonders bei IEM jobs
6.) bessere künstleranbindung aka erschwerte ersetzbarkeit
lieben gruss nach HH
4. August 2009 um 4:36 nachmittags
Grüße zurück
27. August 2009 um 2:40 vormittags
[...] Anliegen den nötigen Nachdruck zu verleihen. Christian Tepfer hat in seinem Artikel “Mischer bei der Arbeit” dafür ein hervorragendes Bild gefunden: … bitte niemals … einen mischenden [...]